Festgeldkonto-Vergleich

Informieren Sie sich mit unserem Vergleichsrechner über die große Auswahl an Festgeldprodukten. Sichern Sie sich mit einem Festgeldkonto einen höheren Ertrag als auf dem Sparbuch oder Tagesgeldkonto:

Festgeld – eine gute und langfristige Geldanlage

Mit der Bezeichnung Festgeld wird eine Art der Geldanlage verstanden, die auch Menschen ohne Kenntnisse von Aktien oder Börsengeschäften vornehmen können. Ähnlich wie beim Tagesgeld kann ein anzulegender Geldbetrag auf das dafür bestimmte Konto überwiesen werden, hier ruht es dann für eine fixe Laufzeit. Abhängig von der vorher vereinbarten Anlagedauer zahlt die Bank einen Zinssatz, der zwar unterschiedlich ausfallen kann, sich aber am allgemeinen Zinsniveau orientiert.

Festgeld – lukrativer als andere Geldanlageformen

Wer eine Möglichkeit sucht, Geld anzulegen, kann heute aus einem vielfältigen Angebot die Anlageform wählen, die er für sich als die geeignet hält. Das Sparbuch war für den Verbraucher lange Zeit die einzige Wahl, wenn er einen einmaligen oder laufenden Betrag ansparen wollte. Das Tagesgeldkonto hat das Sparbuch mehr oder weniger abgelöst, seitdem es Onlinebanking gibt, können Kontoinhaber selbst die Transaktionen auf einem separaten Tagesgeld- oder Festgeldkonto vornehmen. Festgeld zählt heute zu einer der sichersten Geldanlageformen. Vor allem, weil das Geld der Anleger bis zu einer bestimmten Höhe durch die Einlagensicherung der Banken gesichert ist. Über einen Festgeldrechner kann sich jeder die Bank mit den besten Konditionen für Festgeldanlagen heraussuchen, Sie finden ihn auch hier auf unserer Seite.

Der Begriff Festgeld wird häufig missverstanden. Angelegtes Festgeld wird für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt und sollte innerhalb dieser Zeit auf dem Festgeldkonto verbleiben. Dafür zahlt die Bank – abhängig von der Dauer der vereinbarten Anlagezeit – einen Zins. Verständlicherweise steigt die Höhe des Zinssatzes auch mit der Länge der Anlagezeit. Wer nur für ein halbes Jahr Geld anlegen möchte, sollte auch die Konditionen für das Tagesgeld innerhalb dieses Zeitrahmens vergleichen.

Ein kleiner Tipp:
Um die Konditionen der Angebote besser vergleichen zu können, sollte ein bestimmter Betrag mit einer Anlagezeit von 1 Jahr in den Vergleichsrechner eingegeben werden!

Die üblichen Laufzeiten sind bei fast allen Banken gleich. Sie betragen zwischen mindestens 30 Tage und können dann in Schritten auf 60, 90, 180 oder 360 Tage festgelegt werden. Auch längere Laufzeiten sind natürlich möglich. Da Festgeld für eine bestimmte Laufzeit „fest“ angelegt wird, kann darüber vor dem Ablauf dieser Laufzeit nicht verfügt werden. Je länger die Laufzeit und je höher der Anlagebetrag, desto mehr sollten sich Anleger darüber im Klaren sein, auf das Geld verzichten zu können. Festgeldbeträge sollten Beträge sein, auf die der Anleger zwecks Rendite verzichten können. Im Notfall kann zwar eine Auflösung des Kontos beantragt werden, um das angelegte Geld zurückzubekommen, das wird die Bank jedoch mit einer Vorfälligkeitsentschädigung belegen.

Das rührt daher, weil die Bank mit dem Anlagebetrag selbst Investitionen vorgenommen hat und der Kunde dafür eine „Entschädigung“ in Form eines Zinsbetrages erhält. Bei einem vorzeitigen Auflösen des Kontos entsteht der Bank ein finanzieller Schaden, weil sie den Geldbetrag vor der vereinbarten Ablaufzeit „locker“ machen muss. Diese Entschädigungsgebühr kann sogar so hoch ausfallen, dass die bisherigen Zinsen davon wieder aufgebraucht werden. Wer in eine Situation kommt, in der Gelder beschafft werden müssen, sollte eher versuchen, sie anderweitig zu bekommen, als das Festgeldkonto aufzulösen.

So finden Sie ein lukratives Festgeldkonto

Es besteht keine Notwendigkeit, das Festgeldkonto bei der Hausbank einzurichten. Kontoinhaber, die über ein Konto bei der Direktbank verfügen, können ein Festgeldkonto ebenso wie jeder andere bei einer anderen Bank einrichten, auch bei einer Filialbank. Es kommt auf die Konditionen an und nicht, ob man bereits Kunde der Bank ist. Aus diesem Grund haben die Banken natürlich die Absicht, neue Kunden zu gewinnen, besonders, wenn sie noch nicht Kunde mit einem Girokonto sind. Es werden nicht nur Sonderaktionen angeboten, sondern auch Prämien ausgezahlt. Bei allen Angeboten sollte stets daran gedacht werden, nur so viel Geld anzulegen, wie man für den beabsichtigen Zeitrahmen entbehren kann. Der Festgeldrechner ist deshalb ein nützliches Instrument, denn er verschafft dem Leser einen guten Überblick über alle wichtigen Eckpunkte, die für die Einrichtung eines Festgeldkontos wichtig sind.

Die Einrichtung des Festgeldkontos

Es erfordert keine besonderen Kenntnisse, um ein Festgeldkonto einzurichten. Kunden von Direktbanken können dies online durchführen, wer das Festgeldkonto bei einer Filialbank einrichten möchte, wählt einfach den direkten Weg in die Bank. Für alle kann der Festgeldrechner vorher herausfinden, ob es tatsächlich das beste Angebot ist. Die Einrichtung eines solchen Geldanlagekontos ist kostenlos. Die Einrichtung muss dann über die Vorlage des Personalausweises erfolgen, wenn der Anleger noch nicht als Kunde bekannt ist. Wer bereits ein Girokonto bei der Bank unterhält, bei der das Festgeldkonto eingerichtet werden soll, kann dies durch einfachen Antrag durchführen. Die Überweisung des Anlagebetrages kann von jedem Girokonto aus erfolgen. Um das Geld vom Tagesgeldkonto abzuheben, wenn die Laufzeit zu Ende ist, muss vorher ein Referenzkonto festgelegt werden, da ansonsten Gebühren entstehen könnten.

Zinsen und Freistellungen

Die Höhe der Zinssätze richtet sich allgemein nach dem augenblicklichen Zinsniveau auf dem Markt, kann aber von Bank zu Bank etwas unterschiedlich ausfallen. Der Zinssatz hängt natürlich von der Dauer der Anlagezeit und der Höhe des Anlagebetrages ab. Allgemein bieten Filialbanken einen niedrigeren Zinssatz an als Direktbanken, was auch hier an der allgemeinen Struktur der Bank liegt. Über den Vergleichsrechner können die aktuellen Zinssätze von Tages- und Termingeld verglichen werden!

Zinsschwankungen treten bei einem Festgeldkonto nicht auf, denn sie werden vorher für den gesamten Anlagezeitraum festgelegt. Hier zeigt sich dann auch ein Vorteil gegenüber dem Tagesgeldkonto, das von solchen Schwankungen immer betroffen ist. Ebenfalls kann der Anleger deshalb schon von Anfang an berechnen, was ihm am Ende der Laufzeit als Rendite ausgezahlt wird.

Die Zinserträge des Festgeldkontos müssen ebenso wie alle anderen Zinserträge versteuert werden. Auch für das Festgeldkonto kann ein Freistellungsauftrag gestellt werden. In der Summe dürfen alle Zinsen von Konten und Depots zusammengerechnet nicht mehr als 801 Euro für Alleinstehende und 1602 Euro für verheiratete Anleger ergeben. Die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge wird mit 25 % berechnet.

Die Sicherheit von Festgeldkonten

Alle Gelder, die Kunden bei einer Bank deponieren, sind über die gesetzliche Einlagensicherung und über die zusätzliche Einlagensicherung der Banken abgesichert, wenn sie einen bestimmten Betrag nicht übersteigen. Bis zu einer Höhe von 50.000 Euro sind die Gelder gesetzlich bis zu 100 % abgesichert. Wer mehr Geld anlegt, würde nur bis zu dieser Höhe eine Entschädigung erhalten. Aus diesem Grund haben die meisten Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken eine freiwillige, zusätzliche Einlagensicherung über einen Fonds ins Leben gerufen, sodass die Kunden bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind.